Blaupunkt kennen die meisten als Autoradio-Marke. Aber Blaupunkt bietet inzwischen auch Küchengeräte und Einbaugeräte an — Backöfen, Kochfelder, Dunstabzugshauben und Geschirrspüler. Ist das ein seriöses Angebot oder nur ein Lizenz-Label? Wir haben recherchiert.
Die Marke: Lizenzprodukt mit Tradition
Blaupunkt war einst ein deutscher Technologiekonzern (gegründet 1924). Heute wird der Markenname an verschiedene Hersteller lizenziert, die unter dem Label „Blaupunkt" Produkte vertreiben. Die Küchengeräte stammen von türkischen und osteuropäischen OEM-Herstellern, die unter dem Blaupunkt-Namen fertigen.
Das ist kein Qualitätsmanko per se — auch andere bekannte Marken lassen in denselben Fabriken produzieren. Entscheidend ist die Qualitätskontrolle und Garantieabwicklung.
Sortiment & Preisniveau
Blaupunkt positioniert sich im Einstiegs- bis Mittelklasse-Segment. Das Sortiment umfasst Einbaubacköfen (250–400 €), Induktions- und Cerankochfelder (150–350 €), Dunstabzugshauben (100–250 €) und Geschirrspüler (300–450 €). Damit liegt Blaupunkt preislich deutlich unter Bosch, Siemens oder Miele — aber auch unter Marken wie Junker oder Imperial.
Fazit
Blaupunkt ist eine Budget-Option für alle, die eine Küche günstig ausstatten wollen. Die Geräte sind funktional und für den Preis in Ordnung — aber erwarten Sie keine Bosch- oder Miele-Qualität. Für eine Mietwohnung oder ein kleines Budget eine brauchbare Wahl. Für eine langfristige Investition empfehlen wir eher Bosch oder Miele.
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